Stark für Zürich

Am 12.2.23 wieder
in den Kantonsrat

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Drei Liberale für Zürich

01.06.2021

Die Stadt Zürich ist ein schöner, stolzer Ort der von Menschen aller Art bewohnt wird, die hier in Harmonie, Frieden und Freiheit leben. Die Tore unserer Stadt stehen jeder Person offen, die zu uns kommen und etwas beitragen will. Wir arbeiten hier zusammen, wir diskutieren zusammen, wir lernen und lehren zusammen, wir feiern zusammen und wir verbringen gemeinsam Zeit. So entsteht, Wertschöpfung, Kultur, Kreativität und Innovation. Zürich ist eine weltoffene und freie Stadt.

Doch ihr aktueller Stadtrat repräsentiert die Natur Zürichs nur ungenügend. Er wird mit 6 von 9 Stadträten der AL, Grünen und SP dominiert. Dabei handelt es sich um drei Parteien, welche in ihrem Auftritt zwar etwas unterschiedliche Nuancen zeigen, jedoch in ihrer politischen Ausrichtung identisch sind. Diese Parteien sind klar wirtschaftsfeindlich (sie wollen beispielsweise die Arbeitsplätze limitieren), wollen private Initiativen zu Staatsaufgaben machen und glauben, dass alles und jedes reguliert werden kann und auch soll. Sie haben weder die Grösse noch den Mut, Dinge einfach geschehen zu lassen.

Zudem suchen diese Parteien stets die Konfrontation statt den Ausgleich. Für die Bekämpfung des Klimawandels fordern sie anstelle von tragfähigen Massnahmen einen System Change. Anstatt verschiedene Mobilitätsformen zuzulassen, spielen Sie die einzelnen Verkehrsträger gegen einander aus. Sie bevorzugen ihre Gesinnungsgenossen gegenüber allen anderen. Anstatt Kompromisse mit den politischen Minderheiten zuschliessen, diktieren sie ihre Vorstellungen.

Die Stadt Zürich ist politisch aus dem Gleichgewicht und es fehlt ihr am notwendigen Korrektiv. Nur die FDP verfügt über die Stärke und die Kandidaten, hier ein Gegengewicht im Stadtrat zu bilden und die Stadt Zürich wieder ins Lot zu bringen. Nur so kann die Stadt Zürich das sein, was sie ist: Ein Ort an dem Menschen zusammenkommen und Neues erschaffen.

Ansprache an der FDP-Delegierten-/Mitgliederversammlung zu meiner Motivation

20.05.2021

Geschätzte Delegierte, liebe Mitglieder, werte Zuhörer

Beim Hearing bei der Findungskommission war die erste Frage: Wie würde Dich Dein Mann beschreiben?

Entscheidender ist eher, wie mich andere Politiker beschreiben. Noch interessanter ist vielleicht wie mich ein politischer Gegner beschreiben würde. Deshalb habe ich einen SP-Kantonsrat aus der Stadt Zürich gefragt. Er schreibt:

„Liebe Sonja, Du bist eine echte Löwin mit Herz. Du stellst die Lösung vor das Ego und die Sache vor die Ideologie. Auf Dich ist immer Verlass und man weiss immer wo Du stehst. Und wenn es Dir mal zu bunt wird, dann wissen Deine Gegner, dass sich (unter den flauschigen Tatzen) ziemlich scharfe Krallen verbergen.“

Sie werden sich wundern, dass ich ausgerechnet einen SP-Politiker gefragt habe. Aber sollten Sie mich aufstellen und sollte ich, was ich natürlich hoffe, gewählt werden, dann werde ich leider in einem überwiegend rot-grünen Gremium mitarbeiten.

Die Beschreibung betont meine Stärken: Verlässlichkeit und Sachpolitik.

Es liegt wohl auch an meinem beruflichen Background als Rechtsanwältin, dass ich gerne und gut verhandle. Verhandeln tue ich auch in der Politik: Ich politisiere engagiert und hartnäckig, lote den Spielraum aus, und gebe nicht auf, bis eine gute Lösung auf dem Tisch liegt Aber natürlich nur, wenn unsere liberalen Prinzipien nicht verletzt werden. Denn schlussendlich, seien wir ehrlich, ist im schweizerischen (und zürcherischen) Politsystem das Verhandeln, bis man zu einem tragfähigen Ergebnis kommt, entscheidend.

In der Kommission für Planung für Bau, wo ich seit 6 Jahre politisiere und in den letzten 2 Jahren als Vizepräsidentin, habe ich an vorderster Front bei sehr vielen wichtigen Vorlagen mitgewirkt. Das Mehrwertausgleichsgesetz beispielsweise wurde von den Medien als politisches Meisterstück und historischen Kompromiss gefeiert. Es ist wohl die wichtigste Gesetzesvorlage für Zürich in den letzten Jahren und es wird immer noch mit mir in Verbindung gebracht.

Bei diesem Gesetz konnte ich mein politisches Talent erfolgreich einsetzen.

In der Stadt Zürich kommt man nur mit dem Parteibüchlein in der Hand nicht weit – es sei denn, das Büchlein ist rot. Aber ein FDP Stadtrat muss seine liberalen Prinzipien verfolgen, standhaft bleiben, und dennoch offen nach links und rechts sein. Und genau das zeichnet mich aus.

Ich engagiere mich im Kantonsrat seit 7 Jahren für liberale Werte. Unter liberal verstehe ich, dass sich die Menschen eigenverantwortlich und möglichst ohne staatliche Vorschriften entwickeln sollen. Mein berufliches Engagement beim HEV Aargau in den letzten 15 Jahren und nun auch als Beirat zum Vorstand HEV Kanton Zürich haben meine Politik geprägt, stets im Interesse von Bürokratieabbau, Schutz des Privateigentums, aber auch eigentümerfreundliche Energiepolitik – wie jüngst im kantonalen Energiegesetz.

Ich habe viele erfolgreiche Vorstösse eingereicht, auch im Interesse einer liberalen Wirtschaftspolitik und fürs Gewerbe. Ein paar Beispiele: Die Unterstützung der Startupszene, die Erleichterung der befristeten Zwischennutzung – gerade in der Manegg ein aktuelles Thema -, das Kongresszentrum auf dem Carparkplatz und städteverträgliche Richtplaneinträge beim Hochschulzentrum Zürich und im neuen Gesundheitsclusters auf der Lengg. Ich mache erfolgreiche FDP Politik für Zürich.

Im Stadtrat würde ich mich weiterhin dafür einsetzen. Aber auch, dass der Kampf gegen die Autos und Parkplätze aufhört. Ich setze mich dafür ein, dass alle Mobilitätsformen in Zürich Platz haben. Zürich muss wirtschaftlich und gesellschaftlich florieren. Innovative Projekte wie die ZKB Seilbahn, e-Rennen, die Neuauflage der Phänomena werden im Keim erstickt.

Ich bin nicht nur eine Politikerin, sondern auch ein Mensch mit Lebenserfahrung, mir liegen daher auch gesellschaftspolitische und soziale Anliegen sehr am Herzen. Ehrenamtliches Engagement war mir schon immer sehr wichtig.

So bin ich u.a. Vizepräsidentin der Frauenzentrale. Ich bin dort als Mentorin ein Vorbild für Frauen, die den Schritt in die Politik wagen. Ich motiviere und unterstütze sie.

Ich bin auch im Vorstand der Behindertenkonferenz des Kantons Zürich – und das aus Überzeugung. Mir ist das Engagement für die Schwächeren in unserer Gesellschaft wichtig. Wenn wir die Schwächeren in die Gesellschaft integrieren, kommt das allen zu Gute. Mein Credo ist, die schwachen fördern und die Starken fordern.

Mein soziales Engagement ist vereinbar mit liberaler Politik – ohnehin bin ich der Meinung, dass, die sozialeren Bereiche der Politik bei uns zu stark von links grün dominiert und geprägt werden – mit den unumgänglich hohen (zu hohen) Kosten. Sozial-liberale Themen sind für mich keine parteipolitischen Themen, sondern gesellschaftspolitische Diskussionen, in die sich auch die FDP stark einbringen muss. Ich setze mich ein für Gerechtigkeit mit Kostenwahrheit.

Meine politischen Standbeine machen mich als FDP Politikerin in der Stadt Zürich für breite Kreise wählbar. Und genau diese breite Abstützung ist nötig, wenn wir einen 3. Sitz erkämpfen wollen. Ich bin wählbar als FDP Politikerin mit einem sozialen gesellschaftspolitischen Gewissen. Ich bin nicht nur in den politischen Themen sehr erfahren, ich bin auch sehr gut vernetzt, dies von Bern bis Zürich, von der Juso bis zur SVP, vom Regierungsrat bis zum Gemeinderat – immer von Mensch zu Mensch. Ich bin Bürgerin von Zürich und wohne seit über 25 Jahre in dieser wunderschönen Stadt.

Das heisst: Ich habe ein enorm grosses Netzwerk. Wenn ich für die FDP einen dritten Sitz holen will, muss ich breit unterstützt werden.

Ich bin beruflich in der Lage, viel Zeit in den Wahlkampf zu investieren. Ich möchte viel unterwegs sein, zu allen Tageszeiten, auf Podien und auf der Strasse. Ich möchte nicht nur die FDP-Wähler und -Wählerinnen mobilisieren, sondern auch die nötigen Stimmen links und rechts der FDP holen. Mit meinem Profil und meiner Erfahrung hole ich diese Stimmen. Ich bin überzeugt, dass viele Bürger und Bürgerinnen in Zürich einen ausgewogenen Stadtrat möchten, und diese Menschen müssen wir abholen. Ich hoffe ich konnte Ihnen meine Motivation und meinen Leistungsausweis darlegen!

Zum Abschluss meiner Rede komme ich nochmals auf meine Familie zurück. Mein erster von vielen Wahlkämpfen war vor 10 Jahren, ich weiss was auf mich zukommt.

Die jetzige Kandidatur als Stadträtin haben wir ausführlich am Familientisch besprochen. Alle stehen hinter mit und unterstützen mich im Hintergrund. Die Kinder sind 14, 21 und 22 Jahre alt. Meine familiären Verhältnisse erlauben einen vollen Einsatz im Wahlkampf und als Stadträtin. Ich lebe meinen Kindern vor, dass es heutzutage kein Problem ist, Beruf, Familie und Politik erfolgreich vereinbaren lassen.

Und noch etwas ist mir wichtig, bevor die Zeit für meine Rede abgelaufen ist: Werde ich nominiert und am 13.2.22 als Stadträtin gewählt, werde ich der Stadt an jedem Tag in der Woche zur Verfügung stehen.. Wenn ich etwas mache, dann richtig. So in etwa würde mich auch mein Mann schildern, sodass ich auf die erste überraschende Frage der Findungskommission doch noch eine jetzt auch öffentliche Antwort gebe.

Mit Ihrer Unterstützung, liebe Delegierte, freue ich mich, zusammen mit Filippo und Michael einen beherzten und engagierten Wahlkampf zu führen. Wir müssen mobilisieren und der Bevölkerung in der Stadt zeigen, dass eine Dreier FDP Vertretung im Stadtrat der Stadt gut tut, weg von Ideologie und Klientelpolitik, zurück zu vernünftiger Politik.

Einen dritten bürgerlichen Sitz im Stadtrat erobern? Das ist realistisch!

25.04.2021

Und zwar rein rechnerisch. SP, AL, GP und GLP haben in den letzten Gemeinderatswahlen 62% der Stimmen erhalten und stellen 7 von 9 Stadträten und Stadträtinnen. Das bedeutet umgekehrt, dass die Parteien rechts der GLP mit 38% Stimmenanteil einen Anspruch auf 3,4 Stadträte haben. Der 3. Sitz ist kein Wunschdenken, sondern unser Anspruch!

Warum will ich Stadträtin werden? Weil ich vermittelnd und überzeugend politisiere!

Ich bin seit sieben Jahren eine aktive und erfolgreiche Kantonsrätin. Als Präsidentin der Redaktionskommission bin ich seit sechs Jahren in jede Gesetzesvorlage involviert.

Seit 6 Jahren bin ich Mitglied der Kommission für Planung und Bau, seit 2 Jahren als Vizepräsidentin. Durch diese kontinuierliche Tätigkeit habe ich ein glaubwürdiges Ansehen und professionelles Profil. Ich arbeite über alle Parteigrenzen hinweg, und praktisch alle meine Vorstösse wurden jeweils mit der Ratsmehrheit an den Regierungsrat überwiesen.

In den vergangenen 6 Jahren habe ich bei vielen wichtigen politischen Vorlagen an vorderster Front aktiv mitgewirkt. Viele davon sind auch für die Stadt Zürich sehr relevant.

An dieser Stelle möchte ich die Richtplaneinträge für das Gebiet Hochschulquartier Zürich Zentrum und den Spitalcluster Lengg erwähnen. Ich habe mich mit der FDP dafür eingesetzt, dass die Bedürfnisse der Quartierbevölkerung berücksichtigt werden und dass dem Thema Erschliessung durch alle Mobilitätsarten die grösstmögliche Beachtung geschenkt wird.

Das Gesetz für den Mehrwertausgleich (MAG) ist wichtig für die Stadt, da verdichtet gebaut werden soll, wobei auch die Bedürfnisse der Grundeigentümer und Bauherren beachtet werden müssen. Beim MAG habe ich zuvorderst beim historischen Kompromiss über alle Parteigrenzen und Verbände hinweg mitgearbeitet. Ich konnte mein vermittelndes und überzeugendes Politisieren erfolgreich einsetzen.

Auch beim Energiegesetz und beim Gegenvorschlag zur Naturinitiative konnte ich mein politisches Talent einbringen, und es sind uns politisch grosse Würfe gelungen.

Was will ich als Stadträtin? Eine lebenswerte Stadt für alle

Ich will eine lebenswerte Stadt für alle, nicht nur für die links-grüne Klientel. Es sollen sich hier alle gleichermassen willkommen fühlen. Und was treibt Links-Grün? In der Verkehrspolitik agiert das Lager rein ideologisch und ignoriert die Bedürfnisse vieler Bewohner und Bewohnerinnen. So bin ich unter anderem gegen Parkplatzabbau und die Versuche, die individuellen vier Räder verteufelt aus der Stadt zu bannen.

Ein anderes Beispiel ist der kommunale Siedlungsrichtplan SLÖBA (Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen). Er offenbart, was Links-Grün mit der Stadt wirklich will. Ich freue mich, mich als Stadtratskandidatin an vorderster Front dagegen einzusetzen: Ich bin gegen Eingriffe in die Privatsphäre, gegen Kollektivierung von Privateigentum – und ich will nicht, dass der Staat unser Zusammenleben bis ins kleinste Detail ideologisch dirigiert. Ich setze mich ein für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen sowie für moderne Urbanität und Vielfalt.

Wie will ich gewählt werden? Mit einem breit vernetzten Wahlkampf

Nicht nur durch mein langjähriges politisches Engagement, sondern auch durch mein freiwilliges Engagement in diversen Vorständen (u.a. Frauenzentrale Zürich und Behindertenkonferenz Zürich) bin ich sehr gut vernetzt. Ich habe auch persönlich ein sehr grosses Netzwerk und kann somit sehr gut mobilisieren. Nur mit den FDP-Stimmen erkämpfen wir keinen dritten Sitz. Wir müssen dafür gemeinsam breit mobilisieren. Ich bin bereit, mich mit voller Kraft für einen Wahlsieg einzusetzen und danke für Ihre Unterstützung!