Stark für Zürich

Am 13.2.22
in den Stadtrat

Meine Kandidatur für den Stadtrat

Ich kandidiere für den Stadtrat, weil ich überzeugt bin, dass liberale Antworten auf die Herausforderungen der grössten Schweizer Stadt nötiger sind denn je. Die Aufgaben, die vor uns liegen, sind zahlreich und anspruchsvoll. Darüber darf das Gefühl, das die meisten Zürcherinnen und Zürcher mit mir teilen, nämlich in einer lebenswerten Stadt zu leben und sich wohlfühlen, nicht hinweg täuschen. Die Herausforderungen in Verkehr, Umwelt, bei Wohnraum und Verdichtung, bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wirtschaftlichem Aufschwung sind oft komplex und selten mit einfachen Rezepten zu meistern.

Wir lösen Probleme nicht mit Ideologie, Starrsinn oder der kompromisslosen Ausübung politischer Macht. Vielmehr müssen wir ihnen mit einem konstruktiven Wettbewerb der Ideen begegnen, mit Zusammenarbeit, mit Zuhören und dem Willen, unsere Stadt für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu einem vielfältigen und zukunftsfähigen Ort zu machen. Das ist meine Politik. So arbeite ich seit vielen Jahren erfolgreich im Kantonsrat und so sollen mich die Zürcherinnen und Zürcher als Stadträtin erleben.

Ihre Sonja Rueff-Frenkel, Kantonsrätin

«Wir lösen Probleme nicht mit Ideologie, Starrsinn oder der kompromisslosen Ausübung politischer Macht.»

Dafür werde ich mich stark machen

Wohnen für den Mittelstand, klimaschonend bauen

In Zürich herrscht nach wie vor Wohnungsnot. Ich suche Lösungen für die vielen, die nicht vom gemeinnützigen Wohnen profitieren können und für die das Luxussegment gleichzeitig nicht in Frage kommt. Diese grosse Gruppe von Menschen wird von der Politik nur allzu oft vergessen. Wollen wir sie in der Stadt halten, brauchen wir einen funktionierenden privaten Wohnungsmarkt. Wollen wir Klima und Landschaft schützen, ist eine verdichtete Bauweise in unserer Stadt unabdingbar. Allzu oft scheitern die dazu notwendigen Massnahmen am Übermass behördlicher Vorgaben. Die Bewilligungsverfahren müssen vereinfacht und die Rekurszeiten beschleunigt werden.

Dafür werde ich mich stark machen

Wohlfühlen heisst Gleichberechtigung

Zürich ist eine sichere Stadt. Aber nicht überall und nicht zu jeder Zeit. Viele Hotspots werden von der Bevölkerung, v.a. nachts, gemieden. Das gilt insbesondere für Frauen. Der Städtebau nimmt ihre Sicherheitsbedürfnisse heute noch zu wenig auf. Dabei gibt es wirksame Massnahmen, wie Städte frauenfreundlicher gestaltet werden können. Dazu gehört unter anderem das Konzept der «multitemporalen Nutzung», d.h. das Ausleuchten von (Un-)Orten und das Anbringen von Spiegeln an nicht einsehbaren Ecken. Dabei werden Quartiere oder Areale so geplant, dass die dortigen Geschäfte über unterschiedliche Öffnungszeiten verfügen. Dadurch bleiben diese Quartiere und Areale belebt und die Geschäfte bieten im Notfall Schutz.

Dafür werde ich mich stark machen

Wirtschaften in Zürich ist selbstverständlich

Allzu oft sind die privaten Unternehmen in der Stadt, seien es grosse oder kleine, nur noch Geduldete. Reduziert auf ihre Rolle als Steuerzahler oder Versorger. Ihren Bedürfnissen wird meines Erachtens zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei schaffen sie Arbeitsplätze, investieren in Innovation und Technologie und schicken sich an, wie beispielsweise die in Zürich starke Versicherungswirtschaft, freiwillig ihren CO2-Ausstoss bis 2050 auf netto null zu bringen. Und dies aktuell ohne gesetzliche Vorgaben. Ich setze mich dafür ein, gemeinsam mit der Wirtschaft Lösungen zu suchen, die sowohl das Klima schützen und unseren Wohlstand sichern.

Dafür werde ich mich stark machen

Dem Gewerbe Sorge tragen

Das Gewerbe, die kleinen Läden, Boutiquen und Werkstätten tragen viel zur Aufenthaltsqualität in der Stadt bei. Sie bereichern sie mit ihren Produkten, ihrer Service-Qualität und der lebendigen Atmosphäre, die sie der Stadt verleihen. Sie zu Fuss zu erkunden, gehört zum schönsten, was man in Zürich tun kann. Aber sie müssen auch beliefert werden und für Menschen zugänglich sein, die nicht in der Stadt wohnen. Dazu muss die Stadt die entsprechenden Bedingungen schaffen und in eine zukunftsfähige City-Logistik und City-Mobilität investieren.